künstlerInnen/archiv
grossformate/prints
künstlerInpaar gutjahr/marthaler
unterstützt: fachstelle kultur
köniz, gvb kulturförderung, burgergemeinde bern
7. - 17. april 2026
kunstraum36 c/o villa bernau bern
fotografie: susanne gutjahr
fotografie: susanne gutjahr
bandes dessinées: peter marthaler
bandes dessinées: peter marthaler
schwarz/weiss
künstlerInpaar gutjahr/marthaler
september 2025
kunstraum36 c/o villa bernau bern
fotografien/malerei
prints: susanne gutjahr
bandes dessinées
prints: peter marthaler
fotografie/zeichnung
prints: susanne gutjahr
bandes dessinées
prints: peter marthaler
editionen/kunstpublikationen
gutjahr/marthaler
neo noir/tableaux rouges
künstlerInpaar gutjahr/marthaler
unterstützt: amt für kultur/kultur kanton bern, burgergemeinde bern
18. - 26. juli 2025
kunstraum oktogon bern
neo noir
bilder/prints: peter marthaler
neo noir
bilder/prints: peter marthaler
neo noir
bilder/prints: peter marthaler
neo noir
bilder/prints: peter marthaler
malereien
susanne gutjahr
malereien tableaux rouges
susanne gutjahr
malereien tableaux rouges+
susanne gutjahr
malereien
susanne gutjahr
gutjahr/marthaler
special edition bücher
susanne gutjahr
bilderbilder
künstlerInpaar gutjahr/marthaler
unterstützt: gvb kulturstiftung
21. - 28. oktober 2023
kunstraum oktogon bern
malereien: susanne gutjahr
geschichte (textausschnitt): francesco micieli
ich dürfe etwas drittes zur ausstellung von susanne und peter hinzufügen. eine geschichte. einen gedanken. eine rede.
was ich von susanne und peter kenne und auch hier in dieser ausstellung sehe, hat auch metaphorisch gesprochen mit bewegungen, berührungen, strich an strich, fläche an fläche, farbe an farbe zu tun. auch dies eine sprache, die nicht von der kehle kommt. eine sprache aber, die uns ansprechen und berühren will und es auch tut. (ungekürzte geschichte ganz unten)
bilder/prints: peter marthaler
buchpräsentation
düsternis
série noire
bilder
künstlerInpaar gutjahr/marthaler
9. - 23. januar 2021
bilder/prints: peter marthaler
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malereien: susanne gutjahr
bilder/objekte
martin loosli/verena schmocker
12. - 27. november 2020
bilder: martin loosli
objekte: verena schmocker
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sublime zusammenhänge
egle vido/dino rigoli
zeichnungen/malereien/installation
22. oktober - 7. november 2020
malereien: dino rigoli
installation: dino rigoli
zeichnungen: egle vido
bilder/text
simon fahrni/tine melzer
1. - 17. oktober 2020
malereien: simon fahrni
text (rechts): tine melzer
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installation/malerei
nicole michel/jakob jenzer
10. - 26. september 2020
malereien: jakob jenzer
installation und bilder
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ausschnitt installation
nicole michel
a serious crowd
eva maria gisler/judith leupi
installation/fotografie
20. august - 4. september 2020
aufbau
der
ausstellung
fotografie: judith leupi
installation: eva maria gisler
installation/fotografie
zimoun/rolf siegenthaler
9. - 25. januar 2020
Alice Henkes über die Doppelausstellung
Zimoun/Rolf Siegenthaler
im kunstraum36
Bern. Eine Doppelausstellung macht den neuen Berner Kunstraum36 zum Begegnungsort von Bild und Ton, Fotografie und Klangkunst. Gemeinsam bespielen die beiden
weit über Bern hinaus bekannten Berner Zimoun (*1977) und Rolf Siegenthaler (*1970) den weissen Gewölberaum. Beide beziehen sich in unterschiedlicher Weise auf den Raum, in dem sie ausstellen. Zimoun arbeitet seit vielen Jahren installativ. Er gestaltet bewegliche Skulpturen, mechanische Objekte aus Industrie- und Alltagsmaterialien, meist ganz schlicht und doch sehr raffiniert, die Klänge erzeugen,
Sounds, die den Raum füllen und zum Mitspieler machen. Rolf Siegenthaler zeigt dagegen Fotoarbeiten, die eher mit der Idee von Landschaft, von Aussenraum arbeiten. Die Bilder loten Strukturen, Formen, Materialitäten von natürlich und architektonischen Landschaftsmarken aus, fragen nach dem Verbindenden und dem Trennenden und befragen so indirekt
auch den Raum, in dem sie ausgestellt sind. In der Kombination Zimoun-Siegenthaler entsteht auch ein Zusammenwirken aus verschiedenen Raum-Konzepten und Konzepträumen, die einladen,
die Arbeiten neu wahrzunehmen.
AH, 1/2020
bilder
künstlerInpaar gutjahr/marthaler
dezember 2019
unterstützt: amt für kultur/kultur kanton bern, burgergemeinde bern
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"abschnitt"
zeichnung und mehr
kollektiv kanapé, luzern
5. - 13. dezember 2019
zeichnung und mehr
"abschnitt" in der nische
vernissage
kollektiv kanapé
druck-/kunst/experimente
marc zaugg und trix brechbühl
17. oktober 2019 - 2. november 2019
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hochdruck (ausschnitt): marc zaugg
monotypie (ausschnitt): trix brechbühl
pre-finissage publikum
malerische positionen
elena/corinne vogel/michaela cerullo
musik/klangcollage
niklaus vogel
19. september 2019 - 28. september 2019
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musikperformance: niklaus vogel
bilder: corinne vogel
bilder mitte: elena
double sens
diana dodson und reto leibundgut
installation/malereien dd/gobelins rl
22. august 2019 - 7. september 2019
aufbau ausstellung
installation double sens
eröffnung kunstraum36, publikum
die ausstellungen/veranstaltungen werden fotografisch dokumentiert, die fotos auf der website kunstraum36 veröffentlicht
francesco micieli
sprachen – stoffe (geschichte/text in voller länge)
ich dürfe etwas drittes zur ausstellung von susanne und peter hinzufügen.
eine geschichte. einen gedanken. eine rede.
lange habe ich auf einen text gewartet, der vielleicht einen , oder mehrere aspekte ihres werks besprechen, zeigen oder beleuchten würde. es wollte sich aber nichts richtiges einstellen. dann habe ich mir, um mich zu beruhigen, gesagt: „ ja, das zeigt dir, du sollst den blick der anwesenden nicht lenken oder gar bevormunden. und so war ich offener für andere begegnungen und folgende gehörte geschichte kam aus der erinnerung zu mir.
die schauspielerin lilith stangenberg hat bei der vorbereitung auf ihre rolle im film wild von 2016 – wölfe beobachtet und zwar in einem freilandgehege – begleitet von einem profi.
sie berichtet wie sich nach einer gewissen zeit die beobachtung einstellte, dass die tiere, die in ihrem rudel scheinbar richtungslos hin und her rennen – und sie dabei nicht weiter beachten –, fast ständig einander mit irgendeinem teil ihrer körper berührten. sie stupsten, sie streiften aneinander vorbei. und jedes mal sei die berührung – so wie sie das verstand – unterschiedlich gewesen.
und aus der art, wie sie es taten, schloss sie, dass das nicht in erotischer absicht geschah.
dieses berühren, tasten, einander-anstoßen, aufeinander-zu-rennen, davonrennen ist dagegen eher ein „netz“. man müsste die strecken, auf denen sie sich einander näheren und dann wieder rituell entfernen, nachmessen und eine skizze davon anfertigen. vielleicht hätte man dann „die sprache der wölfe“.
je länger sie das geschehen beobachtete, desto häufiger schien ihr die abfolge der berührungen. vermutlich lag das daran, dass sie es bemerkte, weil sie das raster erkannt hatte.
das raster!
wenn eines der tiere seinen ort wechselt, antworten die anderen tiere auf diesen ortswechsel. die orte, die sie besetzt halten, sind sozusagen ihre sätze, absätze, und der tagesverlauf sind die kapitel, vergleichbar einem roman. das stupsen, das vorüberlaufen und dabei kurz-die-flanke-anstoßen, das rasche vorübergleiten am fell des anderen, das sind die wörter.
die wölfe haben ihre sprache, nur sitzt sie nicht in ihrer kehle.
was ich von susanne und peter kenne und auch hier in dieser ausstellung sehe, hat auch metaphorisch gesprochen mit bewegungen, berührungen, fell an fell, strich an strich, fläche an fläche, farbe an farbe zu tun.
auch dies eine sprache, die nicht von der kehle kommt.
eine sprache aber, die uns ansprechen und berühren will und es auch tut.
geschichte zu der ausstellung bilderbilder gutjahr/marthaler 2023
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